Winter im Morgengrauen

nach dem Roman von Jens-Martin Eriksen

Der Kontakt zu dem dänischen Autor Jens-Martin Eriksen kam im Jahr 2008 zustande, nachdem Frank Heuel den Roman WINTER IM MORGENGRAUEN für sich und das Ensemble entdeckte. Ihn reizte eine Bühnenadaption. Jens-Martin Eriksen begegnete der Anfrage mit großer Offenheit und Neugier. Das Ergebnis sah er erst bei der Premiere. Frank Heuel und Jens-Martin Eriksen war klar, dass dieser Arbeit weitere gemeinsame Projekte folgen werden (s. Finnland und Der Prozess gegen Malaparte.

Für die Bühnenadaption von WINTER IM MORGENGRAUEN hat Regisseur Frank Heuel den Text gekürzt und bricht die Perspektive des einzelnen Erzählers auf: mit drei Schauspielern setzt er die eindringliche Geschichte mehrstimmig um und erhöht das Spannungsverhältnis von Individuum und Gruppe auch akustisch, nahezu sprachmusikalisch.

Das Stück lässt bewusst Leerstellen, lässt den Zuschauer allein mit Fragen nach Schuld, Verantwortung, Normen. Erhebt keinen Zeigefinger. Das ist seine Stärke: Hier ist der Zuschauer in der Verantwortung, zu urteilen. Der Autor der Romanvorlage, Jens-Martin Eriksen, war begeistert über die Umsetzung seines Romans.“
Westfälische Nachrichten

Genauer kann man literarische Texte nicht auf die Bühnen bringen als Heuel.
Bonner Rundschau

Dabei erweist sich Heuels Idee, die Rolle des Protagonisten mit den drei im Alter aufsteigenden Schauspielern Manuel Klein, David Fischer und Harald Redmer, zu besetzen, als nahezu genial.[…] Klein, Fischer, Redmer verleihen der Figur eine bedrohlich-banale Intensität.
General-Anzeiger Bonn

Es lohnt, sich auf diese theatrale Studie über Manipulierbarkeit des Menschen einzulassen.
Münstersche Zeitung


Mehr über das Stück erfahren Sie auf der website des fringe ensemble.


WINTER IM MORGENGRAUEN ist gefördert durch die Stadt Münster, die Kunststiftung NRW, den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bonn.

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